Unsere Sammlungen beinhaltet eingelagerte Erinnerungen. Es sind biographische Sammelstücke nebst einem Herbarium, einer Vielzahl von Fotografien und verschiedensten Materialien. Es finden sich eine Vielzahl von Exkursen in Wissensgebiete die uns interessieren.

Sammlung

Blattformen

gelapptes Blattwerk

Acer cappadocicum

Kolchischer Ahorn

Acer japonicum `Aconitifolium`

Japanischer Feuer-Ahorn

Acer pensylvanicum

Amerikanischer Schlangenhaut-Ahorn

Acer platanoides `Crimson King`

Blut-Ahorn

Acer platanoides

Spitz-Ahorn

Acer pseudoplatanus

Berg-Ahorn

Catalpa ovata

Gelber Trompetenbaum

Fagus sylvatica `Asplenifolia`

Farnblättrige Buche

Liquidambar styraciflua

Amerikanischer Amberbaum

Liriodendron tulipifera

Tulpenbaum

Platanus x hispanica

Gewöhnliche Platane

Platanus orientalis

Morgenländische Platane

Populus alba

Silber-Pappel

Quercus rubra

Rot-Eiche

gefiedertes Blattwerk

Ailanthus altissima

Götterbaum

Carya cordiformis

Bitternuss

Fraxinus excelsior

Esche

Gleditsia triacanthos

Gleditschie

Gymnocladus dioicus

Geweihbaum

Koelreuteria paniculata

Blasenbaum

Pterocaria fraxinifolia

Flügelnuss

Rhus glabra

Essigbaum

Robinia pseudoacacia

Robinie, Scheinakazie

Styphnolobium japonicum

Japanischer Schnurbaum

buchenähnliches Blatt

Alnus glutinosa

Schwarz-Erle

Betula pendula

Sand-Birke

Carpinus betulus

Hainbuche

Castanea sativa

Edelkastanie

Fagus sylvatica

Rot-Buche

Populus nigra

Schwarz-Pappel

Populus tremula

Espe

Tilia cordata

Winter-Linde

Tilia tomentosa

Silber-Linde

Ulmus minor

Feld-Ulme

Herbarium

Gehölze

Acer opalus

Schneeballblättriger Ahorn

Acer platanoides

Spitz-Ahorn

Acer pseudoplatanus

Berg-Ahorn

Aesculus hippocastanum

Rosskastanie

Alnus incana

Grau-Erle

Alnus viridis

Grün-Erle

Betula pendula

Sand-Birke

Calluna vulgaris

Heidekraut

Carpinus betulus

Hainbuche

Castanea sativa

Essbare Kastanie

Cornus mas

Kornelkirsche

Cornus sanguinea

Roter Hartriegel

Corylus avellana

Gewöhnliche Hasel

Crataegus laevigata

Zweigriffliger Weissdorn

Euonymus europaeus

Pfaffenhütchen

Fagus sylvatica

Rot-Buche

Fraxinus excelsior

Gewöhnliche Esche

Hippophae rhamnoides

Sanddorn

Ligustrum vulgare

Gewöhnlicher Liguster

Lonicera xylosteum

Gewöhnliche Heckenkirsche

Parthenocissus inserta

Gewöhnliche Jungfernrebe

Quercus robur

Stiel-Eiche

Rhamnus catharticus

Echter Kreuzdorn

Robinia pseudoacacia

Scheinakazie

Salix gracilistyla

Schwarzkätzchenweide

Sambucus nigra

Schwarzer Holunder

Sambucus racemosa

Trauben-Holunder

Sorbus aria

Mehlbeere

Sorbus aucuparia

Eberesche

Syringa vulgaris

Gewöhnlicher Flieder

Viburnum lantana

Wolliger Schneeball

Viburnum opulus

Gewöhnlicher Schneeball

Wiesenunkräuter

Aira caespitosa

Waldschmiele

Ajuga reptans

Kriechender Günsel

Anthriscus sylvestris

Wiesen-Kerbel

Carex glauca

Blaugrüne Segge

Chaerophyllum hirsutum

Behaarter Kälberkopf

Chrysanthemum leucanthemum

Magerwiesen-Margerite

Cuscuta trifolii

Quendel-Seide

Daucus carota

Wilde Möhre

Euphrasia officinalis

Gemeines Augentrost

Heracleum sphondylium

Wiesen-Bärenklau

Juncus glaucus

Blaugrüne Binse

Knautia arvensis

Acker-Witwenblume

Orobanche minor

Kleine Sommerwurz

Plantago media

Mittlerer Wegerich

Pimpinella minor

Kleiner Wiesenknopf

Ranunculus acris

Scharfer Hahnenfuss

Rinanthus minor

Kleiner Klappertopf

Rumex obtusifolius

Stumpfblättriger Ampfer

Salvia pratensis

Wiesensalbei

Symphitum officinale

Echter Beinwell

Stauden / Gräser

Caltha palustris

Sumpf-Dotterblume

Chrysanthemum alpinum

Gewöhnliche Alpenmargerite

Dactylorhiza majalis

Breitblättriges Knabenkraut

Dryas octopetala

Silberwurz

Epipactis helleborine

Breitblättrige Stendelwurz

Gentiana clusii

Kalk-Glocken-Enzian

Gentiana verna

Frühlings-Enzian

Globularia cardifolia

Herzblättrige Kugelblume

Globularia bisnagarica

Gemeine Kugelblume

Hedysarum hedysaroides

Alpen-Süssklee

Hippocrepis comosa

Schopfiger Hufeisenklee

Homogyne alpina

Grüner Alpenlattich

Linaria alpina

Alpen-Leinkraut

Lotus corniculatus

Gewöhnlicher Hornklee

Nigritella nigra

Schwarzblütiges Männertreu

Poa alpina

Alpen-Rispengras

Potentilla crantzii

Crantz’ Fingerkraut

Primula auricula

Aurikel

Primula integrifolia

Ganzblättrige Primel

Pulsatilla alpina

Weisse Alpen-Anemone

Ranunculus alpestris

Alpen-Hahnenfuss

Soldanella alpina

Grosses Alpenglöckchen

Thalictrum aquilegiifolium

Akeleiblättrige Wiesenraute

Trifolium alpinum

Alpen-Klee

Viola biflora

Gelbes Berg-Veilchen

Pflanzen

Pflanzbilder

Primula x bullesiana

Hamburg (D), Juni-Juli 2009

Elymus magellanicus

Knautia macedonica
Lythrum salicaria ‘Lady Sackville‘
Schwerin (D), Juni-Juli 2009

Helenium ‘Waltraut‘

Knautia macedonica
Schwerin (D), Juni-Juli 2009

Primula beesiana

Hamburg (D), Juni-Juli 2009

Echinacea purpurea ‘Vintage Wine‘

Eryngium yuccifolium
New York (USA), August 2011

Lupinus polyphyllus

Furka (CH), August 2013

Artemisia ludoviciana ‘Silver Queen‘

Pennisetum alopecuroides ‘Hameln‘
Origanum Laevigatum-Hybride ‘Herrenhausen‘
Zürich (CH), September 2009

Bergenia cordifolia

Artemisia ludoviciana ‘Silver Queen‘
Aster sedifolius ‘Nanus‘

Zürich (CH), September 2009

Alchemilla mollis

Euphorbia characias ssp. wulfenii
Zürich (CH), September 2009

Lavandula angustifolia

Nepeta x faassenii
Santolina chamaecyparissus

Zürich (CH), September 2009

Lavandula angustifolia

Nepeta x faassenii
Salvia officinalis

Zürich (CH), September 2009

Gaura lindheimeri

Lavandula angustifolia
London (GB), Oktober 2009

Moose für schattige Flächen

Conocephalum conicum

Kegelkopfmoos
Wächst an Gestein an Bachrändern, an nassen Felswänden und an Wasserfällen, wenn das Wasser etwas basisch ist. Aus diesem Grund lässt es sich auch mit Leitungswasser giessen. Es hat einen eigenartigen aromatischen Geruch.

Lunularia cruciata

Mondbechermoos
Stammt aus dem Mittelmeergebiet. Bei uns an Bachrändern vorkommend. Bildet auf Sand, Schlacke, Holzkohle und über Gestein üppige Bestände, solange das Substrat feucht bleibt. Die fleischigen Lappen machen einen eigentümlichen Eindruck von einer Urpflanze.

Marchantia polymorpha

Brunnenlebermoos
Es ist Stickstoff liebend und wächst gerne auf Gartenerde, auf Blumentöpfen und in Gärtnereien und Baumschulen. Dort wird es zu einem Unkraut, denn es bildet auf seiner Oberseite kleine runde Brutbecher, in denen linsenförmige Brutkörper gebildet werden, mit denen es sich vegetativ vermehrt. Wird nun gegossen oder gespritzt, werden diese Brutkörper aus den Brutbechern geschwemmt, irgendwo hingetrieben oder gespritzt und bilden dort neue Pflanzen.

Plagiomnium affine

Kriechsternmoos
Plagiomnium affine
ist ein häufiges Moos. Es bevorzugt feuchte, meist nährstoffreiche Waldböden. Es wächst an schattigen Stellen im Wald, kommt jedoch auch an Wegrändern, auf übererdeten Felsen oder in Böschungen vor. Seine Verbreitung liegt hauptsächlich in den kühl-temperaten Lagen Europas und Asiens. In Amerika fehlt es.

Scleropodium purum

Grünstengelmoos
Die Art kommt nur an schattig feuchten Waldböden vor und eignet sich daher auch nur für die Bepflanzung entsprechender Stellen.

Moose für halbschattige Flächen

Dicranum scoparium

Gabelzahnmoos
Das Gabelzahnmoos ist in sauren Wäldern verbreitet. Es ist sehr formenreich. In der typischen Ausprägung sind die Blätter gekrümmt (sichelig) und zeigen alle in eine Richtung. Voraussetzung für die Gartenkultur ist ein halbschattiger Standort mit saurem Boden.

Hypnum cupressiforme

Schlafmoos
Hypnum ist ein Allerweltsmoos. Es kommt auf Felsen, Waldboden, Baumstämmen, morschem Holz und Mauern in einer unheimlichen Vielzahl von verschiedenen Varietäten vor, die sich sehr vom Aussehen unterscheiden. Sehr grosse, goldbraune Sippen wachsen auf Kalkfelsen, mittelgrosse an Baumstämmen und sauren Felsen (Schiefer, Granit). Schlafmoos eignet sich gut für den Bewuchs von Felsblöcken. Es bildet sehr schön dichte teppichartige Flächen aus.

Pleurozium schreberi

Rotstengelmoos
Man findet dieses Moos in sauren Wäldern und Heiden.

Polytrichum formosum

Frauenhaarmoos
Das ist ein häufiges Waldbodenmoos. Mit dieser Art lassen sich sehr schöne Flächen begrünen. Es ist wohl kein Zufall dass, dass Polytrichum nebst Leucobryum die vorherrschende Art der japanischen Moosgärten ist. Im Gegensatz zu den anderen Moosarten haben beide wasserspeichernde Einrichtungen, die dafür sorgen, dass die Pflanzen länger feucht bleiben.

Thuidium tamariscinum

Tamariskenmoos
Diese Moos kommt auf basenreichen schattigen Waldböden vor, weswegen es auch nur an entsprechenden Standorte verpflanzt werden kann.

Moose für offene Flächen

Ceratodon purpureus

Hornzahnmoos
Dieses Moos ist eines der häufigsten Arten. Es kommt auf Gestein, Borke, Dächern, in Regenrinnen oder in grossen Mengen auf Ödland in Sandgruben oder Industriebrachen vor. Die schmutzig grüne Art ist nicht so attraktiv, bildet aber im Frühjahr reichlich Sporenkapseln aus, die auf roten Stielchen (Seten) stehen und den Moosrasen rot verfärben.

Polytrichum juniperinum

Wachholder-Widertonmoos
Das Moos ist weltweit von den Ebenen bis ins Hochgebirge verbreitet. Es kommt auch in tropischen Gebirgen und in den Hochalpen vor. Es wächst an sonnigen und trockenen Plätzen auf kalkfreien Sand- und Silikatschuttböden außerhalb der Kalkgebiete. Oft ist es auf Bahngelände und ähnlichen exponierten Standorten zu finden.

Polytrichum piliferum

Glashaar-Widertonmoos
Polytrichum piliferum ist kosmopolitisch verbreitet (alle Kontinente einschließlich der Antarktis). In Mitteleuropa ist es vom Flachland bis ins Hochgebirge überall verbreitet und häufig.

Es wächst vor allem an konkurrenzfreien, oft extrem nährstoffarmen Standorten, wie auf Sand oder leicht übererdeten Felsen, gerne auch auf sauren Böden. Es verträgt starke Sonneneinstrahlung sowie Trockenheit. Typische Standorte sind beispielsweise in Heiden, auf Dünen, in Sandgruben oder auf Steinblöcken an Waldrändern, Weinbergen etc..

Racomitrium elongatum

Verlängertes Zackenmützenmoos
Diese Art (auf Silikatuntergrund) oder das ähnliche R. canescens (auf Kalk) kommt auf steinigem Boden an Wegrändern und in Sandgruben vor. Es hat - wie manch andere Trockenheitstolerante Arten - eine Blattrippe, die als weissliche Haarspitze austritt. Dadurch wirken die Pflanzen im trockenen Zustand weisslich.Angefeuchtet sind sie dann blass gelbgrün. Die Art eignet sich wegen ihrer Standortansprüche zur Bepflanzung von offenen, sonnigen Stellen oder Dächern.

Tortula ruralis

Dach-Drehzahnmoos
Diese Art eignet sich zur Bepflanzung von basischem Boden und Felsen. Das in allen Klimazonen außerhalb der Tropen recht häufige Moos wächst zumeist in ausgeprägter Polster- oder Kissenform, bildet aber auch Rasen. Es wächst sowohl im Flachland und dringt bis in die subalpine Stufe der Gebirge vor. Natürlich kommt es in erster Linie auf Felsen und Erde vor, besiedelt aber auch Mauern, Beton und Dächer. Selten ist es sogar auf totem Holz oder auf Borke zu finden.

Naturbetrachtung

Wälder

Scottland GB

Juli 2002

Scottland GB

Juli 2002

Almese I

Juni 2006

Almese I

Juni 2006

Almese I

Juni 2006

Almese I

Juni 2006

Almese I

Juni 2006

bei Lanark, Scotland GB

März 2006

bei Lanark, Scotland GB

März 2006

bei Lanark, Scotland GB

März 2006

bei Lanark, Scotland GB

März 2006

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

Portland JA

Februar 2007

St. Andrew JA

Februar 2007

St. Andrew JA

Februar 2007

am Üetliberg ZH

August 2008

am Üetliberg ZH

August 2008

am Üetliberg ZH

August 2008

Cornwall GB

Juni 2008

Cornwall GB

Juni 2008

Wasser

Zumikon ZH

Wasserfall

Zumikon ZH

Wasserfall

Geologie

Kies

E1 Andeer Granit

Herkunft: Andeer, GR
Gesteinsart: Orthogneis

Das Gestein ist feinkörnig und von eher heller, deutlich grüner Färbung.

E2 Valser Quarzit

Herkunft: Vals, GR
Gesteinsart: Glimmergneis/-schiefer

Das einzelne Korn ist länglich und eher flach, das Gestein leicht blau-grünlich gefärbt.

E3 Soglio Quarzit

Herkunft: Casaccia, GR
Gesteinsart: Hellglimmerneis

Es wird kein Kies hergestellt, der nur Soglio Quarzit enthält.

E4 Calanca Gneis

Herkunft: Arvigo, Calancatal GR
Gesteinsart: Zweiglimmergneis

Der Gneis hat einen hohen Glimmeranteil mit hellen Steinen.

E5 Iragna Gneis

Herkunft: Biasca, TI
Gesteinsart: Feinkörniger Gneis

Das Gestein ist heterogen im Erscheinungsbild.

E6 Maggia Gneis

Herkunft: Carentino, TI
Gesteinsart: Zweiglimmergneis

Das Kies besteht aus dunklem Gneis, der durch seinen hohen Glimmeranteil leicht glänzt und eine schiefrige Struktur aufweist.

E7 Maggia Gneis

Herkunft: Riveo, TI
Gesteinsart: Gneis

Das Kies besteht aus dunklem Gneis, der durch seinen hohen Glimmeranteil leicht glänzt und eine schiefrige Struktur aufweist.

E8 Bergüner Porphyr

Herkunft: Bergün, GR
Gesteinsart: Quarzporphyr

Steinbruch: Farrirola Bergün

E9 St. Léonhard Quarzit

Herkunft: St. Léonhard, VS
Gesteinsart: Karbonatischer Quarzit

Ein heller, nur wenig gelblicher Stein.

A1 Bex Alpenkalk

Herkunft: Bex, VD
Gesteinsart: Spatkalk

Einzelne Körner weisen eine rötliche oder bläuliche Färbung auf.

A2 Zweisimmener Alpenkalk

Herkunft: Zweisimmen, BE
Gesteinsart: Kalk-dolomitenbrekzien

Ziemlich heller, braun-grauer und homogener Alpenkalk.

A3 Mitholzer Kieselkalk

Herkunft: Blausee-Mitholz, BE
Gesteinsart: Kieselkalk

A4 Balmholzer Kieselkalk

Herkunft: Sundlauenen, BE
Gesteinsart: Kieselkalk

A5 Rotzlocher Kieselkalk

Herkunft: Rotzloch, NW
Gesteinsart: Kieselkalk

Der Stein ist dunkel, eher neutral grau mit vielen weissen Kalzit-Adern.

A6 Seewener Kieselkalk

Herkunft: Seewen, SZ
Gesteinsart: Kieselkalk

Durch die sehr feinkörnige mineralische Struktur und den sehr geringen Anteil an Kalzit-Adern (< 2%) wirkt der Stein homogen. Die dunkelgraue Färbung wirkt neutral.

A7 Starkenbacher Aplenkalk

Herkunft: Alt St. Johann, SG
Gesteinsart: Schrattenkalk

Ein eher heller, dezent-grauer Aplenkalk.

A8 Schollberger Aplenkalk

Herkunft: Trübbach, SG
Gesteinsart: Quintnerkalk

Das Kies hat eine helle, bläulich-graue Färbung mit hohem Kalzitanteil.

A9 Balzers Alpenkalk

Herkunft: Balzers, FL
Gesteinsart: Kalkstein

Der blau-graue Stein weist viele Kalzit-Adern auf. Dies verursacht einen hohen Weiss-Anteil im Kies.

A10 Hohenemser Alpenkalk

Herkunft: Hohenems Unterklien, Österreich
Gesteinsart: Alpenkalk

Das Kies besteht aus eher bläulich-grau gefärbtem Gestein.

AJ1.1 Delémont Jurakalk gebrochen

Herkunft: Delémont, JU
Gesteinsart: Jurakalk

Jurakies von eher dezentrer, grau-gelber Färbung.

AJ2 Melliker Jurakalk

Herkunft: Mellikon, AG
Gesteinsart: Jurakalk

Dichter, homogener Kalkstein von grau-gelber Farbe, der muschelig bricht.

AJ3 Eigeltinger Jurakalk ('Lägern Kalk')

Herkunft: Eigeltingen, Deutschland
Gesteinsart: Jurakalk

Dicher, homogener und Stark gelber Kalkstein.

AM1 Massongex Sandstein ('grès des carrières')

Herkunft: Massongex, VS
Gesteinsart: Quarzsandstein

U1 Melser Verrucano

Herkunft: Flums-Mels, SG
Gesteinsart: Verrucano-Konglomerat

Rot-braun bis violett gefärbte, plattige Körner, das der abgebaute Verrucano eine schiefrige Struktur hat.

U2 Collonges Verrucano

Herkunft: Collonges, VS
Gesteinsart: Verrucano-Konglomerat

Das Kies ist gemischt mit anderen Kiesen in Grau und Grün. Das Korn ist weniger plat als beim Melser

U3 Poschiavo Serpentin

Herkunft: Poschiavo, GR
Gesteinsart: Serpentinit

Speckig, glänzendes, dunkelgrünes Korn von eher plattiger Form.

U4.1 Peccia Marmor ('Cristallina')

Herkunft: Peccia, TI
Gesteinsart: Marmor

M1 Mischung Riviera Gneise

Herkunft: Bezirk Riviera, TI
Gesteinsart: Gneise, gemischt

M2 Mischung Soglio Gneise

Herkunft: Casaccia, GR
Gesteinsart: Gneise, gemischt

Findlinge

Punteglias-Granit

Vorderrheintal, CH

Ilanzer Verrucano

Vorderrheintal, CH

Bunte Nagelfluh

Appenzell, CH

Quintnerkalk

Gonzen, CH

Gault-Sandstein

Alvier, CH

Seewerkalk mit Karren

Alpstein, CH

Sandstein mit Fossilien

Staad bei Rorschach, CH

Bunter Mergelkalk

Churer Rheintal, CH

Verrucano

Pizol, CH

Grobsandstein

St. Galler Rheintal, CH

Basalt

Adelebsen/ Weserbergland, D
(während der Abkühlung der Lava polygonal abgesondert)

versteinertes Holz

Bemooster Kalkstein

Lägern/ Aargau, CH

Erden

Algerien

Fundort unbekannt

Argentinien

Fundort unbekannt

Australien

Darwin outback Broome

Australien

Osten

Botswana

Fundort unbekannt

Brasilien

Amazona

Brasilien

Brasilia

Brasilien

foz do iguacu

Brasilien

Rio de Janeiro

China

Port of Macau

Costa Rica

Fundort unbekannt

Deutschland

Friesland, Spiekeroog

Deutschland

Hiddensee

Deutschland

Hiddensee

Deutschland

Potsdam

England

Tintagel, Cornwall

England

Holcome Rogus, Devon

England

in der Nähe vom weissen Pferd, Cherhill

England

Painswick

Frankreich

Atlantik

Frankreich

massif central

Griechenland

Fundort unbekannt

Griechenland

Peleponnes

Indien

Himalaya

Indien

Westindien

Indonesien

Bali, Südstrand

Indonesien

Bali, Bratansee

Italien

Ascheanerde vom Etna

Italien

Elba, Marina di Campo

Italien

Sardinien, Costa Smeralda

Italien

Sardinien, Porto Prailis

Italien

Sizilien, Forum Romana

Italien

Sizilien, Riserva Lo Zingaro

Jamaika

Fundort unbekannt

Jamaika

Fundort unbekannt

Jamaika

Fundort unbekannt

Kanada

Banaff Park

Kenia

Amboseli park

Kenia

Massai Mara

Kenia

Mombasa

Kenia

Tsavo Park

Land unbekannt

Sahara

Marokko

Atlasgebirge

Marokko

Erfoud

Marokko

Sahara

Marokko

Taroudant

Mexiko

Fundort unbekannt

Mexiko

Yucatan, Tulum

Namibia

Kalahari

Namibia

Wolwedan

Norwegen

Polarkreis

Portugal

Madeira

Portugal

Pinhao

Portugal

Sessimbra

Russland

Schwarzes Meer

Schottland

Edinburg

Spanien

Competa

Spanien

Fuerteventura

Spanien

Gran Canaria, Lanzarote

Spanien

Lanzarote

Spanien

Madrid

Spanien

Malaga

Spanien

Mallorca, Portocolom

Spanien

Mallorca, Süden

Spanien

Mallorca

Spanien

Tarragona

Tunesien

Fundort unbekannt

Tunesien

Hammamet

Tunesien

Salzwüste

Tunesien

Südtunesien, Wüste

Tunesien

Wüste

Tunesien

Wüste

USA

Harlemville, New York

USA

Monte Zuma Castle, Arizona

USA

Monument Valley, Arizona

USA

Walden Pond, Massachusetts

USA

Walden Woods Lincoln, Massachusetts

USA

Westen

Zypern

Ackererde

Zypern

Sandstrand

Feldarbeit

Beläge

Chaussierung

Das natürliche Erscheinungsbild von chaussierten Flächen und Wegen gehört zum Wesen dieser Belagsart, die eine unversiegelte Deckschicht aufweist. Der Belag und dessen Oberfläche, für die gebrochenes Natursteinmaterial (KFN Netstaler® 0-15 mm) verwendet wird, werden weder von hydraulischen noch von bituminösen Bindemitteln zusammengehalten. Für die Wasserdurchlässigkeit von chaussierten Wegen und Flächen kann von einem Abflussbeiwert von 0.5 ausgegangen werden.
Ganz Landschaftsarchitekten setzen für ihre Umgebungsgestaltungen aufgrund des veränderlichen Charakters der Oberflächen, durch das Abstreuen mit verschiedenen Materialien, chaussierte Beläge ein.

Um bei der Erstellung von Chaussierungen den angestrebten Ausdruck der Belagsart zu erhalten, erfolgt der Einbau des erdfeuchten Materials (KFN Netstaler® 0-15 mm) unter verschiedenen Rahmenbedingungen. So sollte die Einbautemperatur mindestens 24 Stunden im frostfreien Bereich liegen. Zudem sind während des Einbaus direkte Sonneneinstrahlung, trockene Winde und allgemein hohe Temperaturen zu vermeiden bzw. mit Hilfe spezieller Massnahmen, wie Abdeckungen oder leichtem Befeuchten zu verhindern, sodass ein vorzeitiges Abtrocknen vermieden werden kann. Der Einbauzeitpunkt sollte zugunsten der Qualität der Chaussierung bei ungünstiger Wetterprognose verschoben werden, da niederschlagsreiche Witterungen ein vorzeitiges Auswaschen oder Abschlemmen der chaussierten Bereiche verursachen. Bei Arealen mit Verkehrsbelastungen durch PW, Feuerwehr oder Sanität muss die tragfähige Fundation stärker verdichtet werden, als bei begehbaren Bereichen oder nur solchen, die mit dem Velo befahren werden. Der Wurzelraum von bestehenden und neu gepflanzten Gehölzen muss zudem bei erhöhter Verdichtung Berücksichtigung finden.
Generell erfolgt die Verdichtung der bindigen Mergeloberschicht unmittelbar nach dem Einbau mittels eines leichten Plattenvibrators oder einer kleinen Walze. Es soll ein homogenes Erscheinungsbild erreicht werden, welches sich auch an den Rändern einheitlich zur Fläche präsentiert. Die Planiegenauigkeit soll bei +/- 10 mm liegen. Die eingebaute Fläche wird anschliessend mit Brechsand 0 - 4 mm abgestreut um die offenen Poren zu schliessen und abschliessend nochmals leicht gewalzt (ohne Wasserzugabe).
Nach dem erfolgten Einbau sollte der Belag während rund einer Woche langsam aushärten bevor er definitiv abgestreut wird. Er sollte daher während dieser Zeit nicht begangen oder befahren werden.
Aus gestalterischen Gründen sind bei der Wahl des Abstreumaterials die prinzipielle Beschaffenheit und seine Farbgebung ausschlaggebend. Verwendet werden Splitte, Rundkiese und Sande, wobei die Deckschicht nicht grösser sein sollte als das rund 1 bis 1.5-fache der Kornkrösse des gewählten Materials. Dabei sollte ein minimales Gefälle von 1.5% nicht unterschritten werden und auf Gefällsausbildungen über 6.0% verzichtet werden, da es zu Verfrachtungen durch Abspülen der oberflächlichen Deckschicht kommt.

Gneisbelag aus Polygonalplatten

Für die Sanierung von Bad und Park Tiefenbrunnen, einem Gartendenkmal mit Baujahr 1954 beschäftigten sich Ganz Landschaftsarchitekten mit dem traditionellen Handwerk des Handbekanten von Gneisplatten. Die handbekanteten Gneisplatten aus dem Maggiatal, Tessin waren in den 50er Jahren in Zürich sehr beliebt. In Privatgärten und in Parks wurden unzählige Plätze, Wege und Schrittplatten aus dem beständigen Material gefertigt. Da die Plattenbeläge in den darauffolgenden Jahrzehnten häufig durch Betonplatten und Verbundsteine ersetzt wurden, ist der Gneispolygonalplattenbelag zu einem Stilelement der 50er Jahre geworden.

Gussasphalt

Den sehr alten Baustoff Gussasphalt setzen Ganz Landschaftsarchitekten als Belagsoberfläche bei einem Projekt ein, dessen Oberflächenbeschaffenheit sich von der bestehenden asphaltierten Umgebung absetzen sollte. Ein fugenloser Belag aus Gussasphalt mit aussergewöhnlich grosser Körnung kommt dabei zum Einsatz.
Gemeinsam mit dem Unternehmer Walo Bertschinger wurde ein spezieller Gussasphaltbelag entwickelt, welcher neben den Eigenschaften einer konventionellen Gussasphaltoberfläche die Gestaltungsansprüche von Schotter mit ein bezieht und zudem normgerecht ist. In folge dessen entschieden Ganz Landschaftsarchitekten für die Einstreuung eines Basaltgesteins in der Korngrösse 22/32 mm. Bei der Erstellung des Belags wird die 5cm starke Deckschicht aus Gussasphalt mit dem vorumhüllten Basaltkorn von Hand abgestreut. Die Abstreuung erfolgt dabei mengentechnisch maximiert. Den Untergrund des Belags bildet ein gewöhnlicher Walzasphalt.
Aufgrund des gewählten mechanischen Bearbeitungsverfahrens der Oberfläche tritt der eingestreute Schotter optimal in Erscheinung und gewährleistet zudem die angestrebte Griffigkeit sowie Rutschfestigkeit des Belags. Ferner wird die besondere Oberfläche höchsten Ansprüchen bezüglich der Belastbarkeit durch Schwerlastverkehr sowie Schneeräumung, Salzwasserresistenz und Ausbleiben von Aquaplaning gerecht. Zur Gewährleistung des Wasserabfluss ist im Belag ein Mindestgefälle von 1.5% auszubilden.

Bei nachträglichen Arbeiten am Belag etwa infolge Leitungsarbeiten lässt sich die Gussasphaltoberfläche verhältnismässig gut flicken. Durch die mechanische Bearbeitung der Oberfläche können die Übergänge angeglichen werden. Zudem sollte vom Abstreumaterial für allfällige Flickarbeiten Schotter aufgehoben werden.

Saibro®

Der Saibro® wird als zementgebundener, wasser- und luftdurchlässiger Wegebelag eingesetzt. Saibro® verbindet die Tragfähigkeit von Betonbelägen mit der Porosität von Kiesbelägen. Aus einem interdisziplinären Planungs- und Forschungsprozess von Ingenieuren, Raumplanern und Landschaftsarchitekten wurde im Jahr 2000 der Saibro® entwickelt, der diesen Bedürfnissen gerecht wird.
Bei einem anspruchsvollen Projekt sind die Belastbarkeit und Durchlässigkeit von Chaussierung als Wegebelag nicht mehr ausreichend. Um die Belagsqualität langfristig zu gewähren, entschieden sich Ganz Landschaftsarchitekten für den Einsatz von Saibro®. Für Park- und Platzflächen ist dieser eine Alternative zu mineralisch oder biologisch gebundenen Belägen. Der Saibro® bildet einen starren Plattenkörper, der durch Fugen unterteilt werden muss. Es entsteht dennoch eine homogene Oberfläche aus festem Kies.
Der Materialeinbau ist dem Einbau von Betonbelägen ähnlich. Auf einer durchlässigen Fundation kann der Belag mehrschichtig eingebaut werden, Abschlüsse oder Schalungen fassen ihn ein. Die Oberfläche wird durch die Körnungsabstufung oder durch Farbzuschläge im Bindemittel bestimmt. Durch die Benutzung der Fläche durch Fussgänger und motorisierten Verkehr kann es zu vereinzelten Erosionen und Ausbrüchen kommen. Dieser Effekt kann durch ein leichtes Abwaschen der oberen Bindemittelschlämme und Freilegen des oberen Korns beschleunigt werden. Die visuelle und haptische Ähnlichkeit zur abgestreuten Chaussierung wird damit verstärkt, wobei die Schmutzverschleppung fast vernachlässigt werden kann.

Stabilizer®

Mit dem Markennamen Stabilizer® wird ein landwirtschaftlich produzierter Rohstoff bezeichnet, welcher zum grössten Teil aus Pflanzenmaterial der Wegerich-Arten gewonnen wird. Die genaue Zusammensetzung entzieht sich aus Gründen des Wettbewerbs der Kenntnis. Bekannt ist, dass die Pflanzen getrocknet und mit Hilfe von Mühlen zu feinem Pulver gemahlen werden, welches in Säcke gefüllt keinem Wasser ausgesetzt werden sollten, um seine Eigenschaften als Bindemittel kontrolliert einsetzen zu können. Die Verwendung von Stabilizer zur Herstellung von Belägen wird in Europa seit 1994, in Nordamerika bereits seit 1982 erfolgreich betrieben.
Für eines der Projekte entschieden sich Ganz Landschaftsarchitekten für Stabilizer® als Belagsoberfläche. Dieser wurde aufgrund seiner farbneutralen Eigenschaften gewählt, so bestimmt einzig der ausgesuchte Sand die Farbigkeit der Oberfläche.
Die gute Sickerfähigkeit der gewählten Bodenoberfläche garantierte zudem die Platzgestaltung mit einem Baumkörper im Belag. Somit konnten den geplanten Gehölzen gute Bedingungen bezüglich Luft- und Wasserhaushalt zur Verfügung gestellt werden. Die Baumscheibe ist mit Belag bis an den Stammfuss ausgekleidet, was gestalterisch eine homogene, zusammenhängende Belagsfläche entstehen lässt und dazu beiträgt die Verunkrautung zu reduzieren.

Zum Wesen des Naturprodukts Stabilizer® gehören sowohl seine veränderlichen Erscheinungen während des Einbaus als auch sein Aussehen während der Benutzung. So ist der frisch eingebaute Stabilizer zunächst sehr weich. Während der anschliessenden Aushärtung, die je nach Witterung andauert - aber mindestens fünf bis zehn Tage beträgt, sollte der Belag nicht betreten werden. Unmittelbar nach dem Belagseinbau zeigt sich der Stabilizerbelag bindig und geschlossenen, wobei mit der Zeit eine ca. 5mm dicke lose, sandige Schicht an der Oberfläche entsteht. Das lose Material wird durch Witterungseinflüsse und die Benutzung der Fläche verschleppt, wobei das Aussehen stärker frequentierter Bereiche folglich vom Erscheinungsbild weniger genutzter Areale abweicht. Dieser vorhersehbare Effekt entspricht unserem prozesshaften Verständnis, welches Entwicklung und Alterung in die Projektverlauf mit einschliesst.

Oberflächenbearbeitungen: Weichgestein, handwerklich gefertigte Bearbeitungen

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gespalten/gestossen
Werkzeug: Spitzeisen

Bild: Pro Naturstein, 2000

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: bossiert
Werkzeug: Bossierhammer

Bild: Pro Naturstein, 2000

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gespitzt
Werkzeug: Spitzeisen

Bild: Pro Naturstein, 2000

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gespitzt
Werkzeug: Zweispitz

Bild: Pro Naturstein, 2000

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gebeilt (zahngeflächt)
Werkzeug: Zahnfläche

Bild: Pro Naturstein, 2000

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gezahnt
Werkzeug: Zahneisen

Bild: Pro Naturstein, 2000

Sehr feine Oberfläche, gerichtet

Oberflächenbearbeitung: geriffelt
Werkzeug: Riffelhammer

Bild: Pro Naturstein, 2000

Sehr feine Oberfläche, gerichtet

Oberflächenbearbeitung: scharriert
Werkzeug: Scharriereisen

Bild: Pro Naturstein, 2000

Sehr feine Oberfläche, gerichtet

Oberflächenbearbeitung: gehobelt
Werkzeug: gezähnter Hobel

Bild: Pro Naturstein, 2000

Sehr feine Oberfläche, ungerichtet

Oberflächenbearbeitung: gestockt
Werkzeug: Stockhammer

Bild: Pro Naturstein, 2000

Sehr feine Oberfläche, ungerichtet

Oberflächenbearbeitung: gekrönelt
Werkzeug: Krönel

Bild: Pro Naturstein, 2000

Sehr feine Oberfläche, ungerichtet

Oberflächenbearbeitung: gehobelt
Werkzeug: Sandsteinhobel

Bild: Pro Naturstein, 2000

Oberflächenbearbeitung: Asphalt, maschinell gefertigte Bearbeitungen

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gestockt
Einstreu: Basalt schwarz, 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: geschliffen
Einstreu: Basalt schwarz, 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gestockt
Einstreu: Naturgranit hell, 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: geschliffen
Einstreu: Naturgranit hell, 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gestockt
Einstreu: Quarz St.L., 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: geschliffen
Einstreu: Quarz St.L., 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gestockt
Einstreu: cBudget Giallo gelb, 5-8mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: geschliffen
Einstreu: cBudget Giallo gelb, 5-8mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Rauhe Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: gestockt
Einstreu: Kieselkalk schwarz/weiss T, 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Feine Oberfläche

Oberflächenbearbeitung: geschliffen
Einstreu: Kieselkalk schwarz/weiss T, 7-15mm

Foto: Ganz Landschaftsarchitekten, 2011

Holzbearbeitungen

Küfern

Das Küferhandwerk existiert bereits seit dem 7. oder 8. Jahrhundert. Das Lieblingsholz des Küfers ist das Eichenholz. Es ist hart, robust und lange haltbar. Der Küfer verwendet spiegel- oder halbspiegelgeschnittenes Holz, d.h. das Holz wird senkrecht oder schräg zu den Jahresringen geschnitten. Nach dem Schneiden wird das Holz luftgetrocknet. Hier gibt es die Faustregel, dass das Holz pro Zentimeter Stärke ein halbes Jahr getrocknet werden muss, bevor es zur Verarbeitung kommt.
Ganz Landschaftsarchitekten liess annähernd quadratische, 20 cm tiefe Bottiche aus Eiche bei einem Küfer anfertigen. Diese unter Wasser getauchten Behältnisse z. B. für Seerosen im Wasserbecken, haben eine sehr lange Haltbarkeit. Auch gibt das Eichenholz seine Gerbsäure ans Wasser ab und reduziert dadurch die Algenbildung an den Teichwänden.

Köhlern

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen und Materialverwendungen stiessen Ganz Landschaftsarchitekten auf die jahrhundertealte Tradition der Holzkohleherstellung. Einst errichteten Köhler einen halbrunden Meiler aus geschichtetem Buchenholz. Die etwa einen Meter langen und zwölf Zentimeter dicken Bohlen wurden kreisförmig aufgeschichtet, mit einer Schicht Stroh abgedeckt und mit Erde und Asche luftdicht verpackt. Je nach Grösse des Meilers dauerte die Produktion von Holzkohle, nach seiner Entzündung und bei einer Temperatur von 400 - 500 Grad, etwa 8 bis 14 Tage.
Beim Köhlern für unsere Verwendung werden die Hölzer mit einer Flamme zum Glühen gebracht. Dies geschieht in Handarbeit, denn das Holz wird nur bis zu einer Verkohlungsschicht von rund 15 Millimeter Tiefe beflammt. Um den Köhlungsprozess zu steuern, werden die behandelten Hölzer während des Verfahrens mit Wassernebel eingedampft, ohne dass sich dabei die Hölzer verformen dürfen. Als Material bietet sich Buche und Eiche an. Stark harzende Nadelhölzer hingegen sind wegen ihrer Entflammbarkeit kaum geeignet. Um ein Abfärben der Kohle auf Kleider zu verhindern, kann das Holz abschliessend mit Öl überzogen werden.

Die durch das Feuer mineralisierte Kohle schützt das Holz konservierend gegen den weiteren Zerfall. So wurden zum Beispiel früher die Spitzen der Holzpfähle erst geköhlert, bevor man sie als Weidezäune einschlug. Die Chemie nennt dieses Verfahren Pyrolyse, was wörtlich Zersetzung durch Feuer bedeutet. Damit wird eine Verwitterung des Holzes unterbunden und erübrigt seine chemische Behandlung.

Modellbau

Gesamtansichten

Parc et château de Chillon

Wohnen Steinwies-/Irisstrasse, Zürich

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Alter Tobelhof, Zürich

Bad und Park Bünzmatt Eisbahn, Wohlen

Im Wäldli, Zürich

Gartenhof Annexbau Alters- und Pflegeheim Unterlöchli, Luzern

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