13.04.2026

Hamish Fulton — Nature & Walking

Galeristin Elsbeth Bisig und Hamish Fulton, Foto: Daniel Ganz, Zürich Eine Stunde rückwärts gehen über die Quaibrücke/ Zürich, Foto: Daniel Ganz Céline Eidenbenz im Gespräch mit Hamish Fulton, Foto: Daniel Ganz, Zürich


Hamish Fultons Werk ist tief in der Natur verwurzelt – in der menschlichen Natur ebenso wie in der Naturumgebung. Hamish Fultons künstlerisches Medium ist das Gehen – das Gehen als ein Akt der Wertschätzung.

` Walks are like clouds, they come and go. In the memory nowhere to be seen. Walking into the distance beyond imagination. When I say that ‘the walk is the art’, I simply mean that ‘the walk’, is my contribution to contemporary art.` (Hamish Fulton 2021).

Bei Fulton  ist die Landschaft kein Objekt, sondern eine körperliche Erfahrung. Der Künstler versucht, diese Erfahrung fasslich zu machen, und lädt ein, sie ihm nachzuempfinden – in Form von grafischen Gestaltungen, von Wörtern, Fotografien und diversen Gegenständen.

Galerie Tschudi
Rämistrasse 5
8001 Zürich

 

01.04.2026

Eine Stunde rückwärts gehen mit Hamish Fulton


Hamish Fulton gründet seine Kunst auf Wanderungen, die er als «Wanderkünstler» unternimmt. Der Akt des Wanderns, die Erfahrung der Bewegung und die Beziehung zur Natur stehen im Mittelpunkt seiner künstlerischen Praxis.

Seit den 1990er Jahren initiiert Fulton «öffentliche Wanderungen» im urbanen Raum, zu denen interessierte Mitglieder der Öffentlichkeit eingeladen sind. Die Teilnehmer bewegen sich während eines definierten Zeitraums nach wenigen konzeptuellen Anweisungen des Künstlers.

Samstag, 11. April 2026
Treffpunkt: 15:30 Uhr Galerie Tschudi (Rämistrasse 5)
16:00 bis 17:00 Uhr

Künstlergespräch
Céline Eidenbenz im Gespräch mit Hamish Fulton
17:30 Uhr

Galerie Tschudi
Rämistrasse 5
8001 Zürich
 

23.03.2026

Pflanzarbeiten der letzten Bauetappe Kantonsspital Uri in Altdorf

Foto: Daniel Ganz, Zürich Paul Junker beim Auslegen der Pflanzen. Foto: Daniel Ganz, Zürich Josefin Bauer und Helin Can beim Pausieren. Foto: Daniel Ganz, Zürich Paul Junker, Josefin Bauer und Helin Can. Foto: Daniel Ganz, Zürich


In diesen Tagen konnten wir unter der Leitung unseres langjährigen Projektleiters Paul Junker und mit Hilfe der beiden Landschaftsarchitektinnen Helin Can und Josefin Bauer das Pflanzenmaterial für die letzte Bauetappe des Kantonsspitals Uri auslegen. Die Gärtner werden dieses in den nächsten Tagen, rechtzeitig vor dem Vegetationsaustrieb, pflanzen. Die neue Vegetation zusammen mit der bestehenden Pflanzung der früheren Bauetappen werden nun ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Wir sehen der frühjährlichen Vegetationsperiode mit Vorfreude entgegen, wenn sich bald die Blütenpracht in seiner vollen Wirkung zeigen wird und freuen uns nach einer über 10 jährigen Projektierungsphase den Spitalpark Altdorf der Öffentlichkeit übergeben zu dürfen.

 

16.03.2026

Heilpflanzengärten: Symposium des Netzwerkes Ethnobiologie Schweiz

Foto: Daniel Ganz, Zürich


Das Symposium sucht den Dialog zwischen Ethnobiolog*innen und Landschaftsarchitekt*innen. Unsere Landschaftsarchitektin Helin Can referiert zusammen mit Antonina Nikolic über einen ethnobotanischen Garten in Andorra den sie als experimentelle Entwurfsarbeit an der ETH Zürich vorlegten. Weitere Referent*innen sind Annemarie Bucher, Paola Sturla, Johannes Stoffler, Anaisa Garcia Ambrosy und Alice Lemma.

Samstag, 21. März 2026
10:00 bis 15:30 Uhr

Zimmer D 10.2
HIL Gebäude
ETH-Hönggerberg
Zürich

Programm

 

06.03.2026

1. Preis für das Wohnbauprojekt Pünt in Regensberg

© Filipo Bolognese Images


Ganz Landschaftsarchitekt*innen gewinnen im Team von den Zürcher Architekt*innen Stücheli Pestalozzi Schiratzki den zweistufigen Projektwettbewerb in Regensberg/ ZH.

Ein grosser Gemeinschaftsgarten bildet den neuen Auftakt der Wohnüberbauung Pünt und schafft gleichzeitig Identität für das Wohnen am Dorfrand. Eichenbäume markieren die Wege, die mit der ortstypischen Katzenkopfpflästerung ausgelegt sind und zu den Häusern führen. Ein kleiner Platz mit Nussbaum zwischen den Vorgärten verdeutlicht die Adressierung. Die privaten Gärten sind mit Feigen, Kakis, Rosen, Flieder und anderen Pflanzen bepflanzt und dienen als freundliche Visitenkarte für das Wohnen auf dem Lande. Die eingestreuten Hochstamm-Obstbäume im offenen Wiesland unterstreichen den ländlichen Charakter der nahen Umgebung. Der nahe Wald im Norden wird mit Einzelbäumen und Baumgruppen mit derselben Arten ergänzt. Der flachgründige Kalkboden verzahnt sich mit dem seltenen Ahorn- Sommerlindenwald und bietet kleinräumig mit seinen unterschiedlichen Standortbedingungen ideale Voraussetzungen für eine artenreiche Flora und Fauna. Steinschroppen erweitern die exponierten Felsfluren der Umgebung während Totholz das vielfältige Biotop bereichert.

 

19.02.2026

Signer Museum

Aquarelle/ Collage: Elena Ganz, Zürich, 2024.


Collection Thilo Hoffmann in Zusammenarbeit mit Silvia Converso präsentiert aus der Architektur und Landschaftsarchitektur sieben Vorschläge für ein Signer Museum. Es werden die Beiträge von StudioSer, Tilla Theus, Günther Vogt, Sanchez Morgillo, Hans-Jörg Ruch, Gion A. Caminada und Ganz Landschaftsarchitekt*innen gezeigt.

Ausstellungseröffnung
5. März 2026 um 17 Uhr

Collection Thilo Hoffmann

rcherstrasse 162A
8952 Schlieren

Limmattaler Zeitung, 28. März 2026

 

 

05.02.2026

Studienauftrag gewonnen!

Skizzen: Lena Geiselbrechtinger


Ganz Landschaftsarchitekt* gewinnen im Team vom Architekturbüro CRRA den Studienauftrag zur Erweiterung der Räumlichkeiten des Ingenieurbüros von Ernst Basler Partner in Zürich.

Im Mittelpunkt des Aussenraumes steht ein überdimensioniertes Wasserbecken vor einer Tuffsteinmauer, die mit Moosen, Flechten und Farnen bewachsen ist und von Dieter Kienast in den 90er Jahren entworfen wurde. Auf der Suche nach einer `Natur in der Stadt` knüpfen wir mit grösstem Respekt an das sich verändernde Naturbild an.

Unser Vorschlag erweitert die sich mit dem Wetter und dem Klima verändernde bewegte Bildwelt, die manchmal unvollkommen und unkontrolliert ist. Ein Waldgarten, ein Vertikalgarten, ein Schattengarten, ein Wandgarten und ein Wettergarten ergänzen Kienasts Moosgarten auf poetische Weise und zeigen, wie die Natur ihre eigenen Bilder malt.
 

29.01.2026

Judith Rohrer zieht Bilanz

Foto: Daniel Ganz, Zürich


Judith Rohrer hat die Schweizer Gartenlandschaften nachhaltig geprägt und der Gartendenkmalpflege wichtige Impulse verliehen. Nun zieht Judith Rohrer Bilanz der letzten 35 Jahre und präsentiert das Buch `Zürichs grüne Wunderkammern`. Das Buch gibt Einblick in historische Gärten als Orte lebendiger Stadtgeschichte und nimmt dabei die Entstehung und Entwicklung des Fachbereichs Gartendenkmalpflege unter die Lupe. Anhand verschiedener Gartenanlagen zeigt Judith Rohrer welche Themen in der Gartendenkmalpflege eine Rolle spielten. Auch Statements von Weggefährten kommen zu Wort.

Buchvernissage
Mittwoch, 4. Februar 2026, 16.00 Uhr

Begrüssung
Simone Brander, Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements der Stadt Zürich und Ingo Golz, stellvertretender Direktor Grün Stadt Zürich

Gewächshaus
Stadtgärtnerei Zürich

Sackzelg 25/27
 

20.01.2026

1. Preis für das Areal der Messehalle 3 in Basel

Waldgarten Familienhof Umgebungsplan


Ganz Landschaftsarchitekt*innen gewinnen im Team von Clauss Kahl Merz  / Truwant+Rodet+ den zweistufigen Projektwettbewerb.

Ein lichter Waldgarten mit hochaufstrebenden Baumarten wie Waldföhren und Eichen prägt den Innenhof. Ohne Unterbauung kann sich hier eine „Wilderness” als Refugium und Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere etablieren. Ein Familienhof ist mit einem chaussierten Teppich ausgelegt und wird von gepflastertem Betonabbruch als Schwelle und Übergang zum Wohngebäude umrandet. Hier wird sich eine flache Spontanvegetation zwischen Ritzen, Fugen und der Chaussierung etablieren. Auf der ruhigen Seite des Hauses befinden sich die Pflanzgärten. Das Dachwasser wird in einem turmartigen Auffangbecken gesammelt und dient der Bewässerung. Das überschüssige Wasser wird durch einen Filter geleitet und gelangt schließlich zum Wassertisch mit Springbrunnen und eingelassenem Wasserbecken im Waldgarten des Hofes im Erdgeschoss. Das Restwasser wird den Waldpflanzen zugeführt, bevor es endgültig versickert.

Jurybericht

 

16.01.2026

Monty Don im Gespräch mit Roland Raderschall


BBC zeigt die Serie `Monty Don`s Rhineland Gardens`. Die erste Folge zeigt Gärten in der Schweiz und Deutschland. Monty Don besucht den MFO Park in Zürich und spricht darüber mit Roland Raderschall von raderschallpartner ag.
 

 

13.01.2026

Podiumsdiskussion mit Sophie von Schwerin in Berlin


Sophie von Schwerin diskutiert mit Clemens Alexander Wimmer, Jonathan Stimpfle und Lars Hopstock über aktuelle Forschungsergebnisse zur historischen Landschaftsarchitektur und deren Einfluss auf die Moderne. Der Fokus liegt dabei auf dem Staudenzüchter Karl Foerster (1874–1970) sowie den Landschaftsarchitekten Hermann Mattern (1902–1971), Leberecht Migge (1881–1935) und Søren Carl Theodor Marius Sørensen (1893–1979).

15. Januar 2026, 17:30–19:00 Uhr

Technische Universität Berlin
Café Planwirtschaft (A060)
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin

Programm
 

02.01.2026

Happy New Year!

Irchel Park, Zürich. Foto: Meherun Grenacher Ganz, Zürich


Ganz Landschaftsarchitekt*innen wünschen allen nur das Beste für 2026!