24.07.2020

Wir machen Ferien

Taconic State Parkway (NY 9876). Landschaftsarchitekt: Gilmore David Clarke (1892-1982)


Für die Zeit vom 27. Juli bis und mit 7. August 2020 machen Ganz Landschaftsarchitekten Sommerpause. Wir schaffen zu dieser Zeit mit reduzierter Belegschaft. Ab dem 10. August 2020 sind wir mit unserem gesamten Team wieder für Sie da.

30.06.2020

Ganz Landschaftsarchitekten kochen


Kochen hat viel mit dem Alltag zu tun und vereinigt das Wesentliche unserer Welt! Beim Kochen bedienen wir uns der Natur und erschaffen etwas Neues. Wir kochen gemeinsam, essen zusammen und nehmen die Welt in uns auf und teilen diese. Wir sind fest der Meinung, dass die Erfahrung die wir mit Nahrung machen auch unsere Tätigkeit als Landschaftsarchitekten prägt, nämlich dann, wenn sie Form annimmt im Berufsalltag. Unter kundiger Anleitung von unserer Laura und Maja widmen wir uns einen Abend lang dem Handwerk der Pastaherstellung. Mit einem gemeinsamen Essen am anderen Tag zelebrieren wir das Geben und Teilen. Nahrungsaufnahme ist wie Atmen, es hält uns am Leben und beeinflusst unser Tun jeden Tag!

12.06.2020

Sonnenschirme für Bad und Park Tiefenbrunnen

Foto: Martin Aeschbacher


Rechtzeitig zur diesjährigen Eröffnung der Badesaison konnten Ganz Landschaftsarchitekten die neuen Sonnenschirme im Zürcher Bad und Park Tiefenbrunnen platzieren. Die rund fünfzehn Sonnenschirme setzen mit ihrer roten Farbe einen kontrastreichen Akzent im Bereich des Kinderplanschbeckens.

26.05.2020

Exkursion mit fernöstlichem Zauber

Indischer Baradari mit Buddha Kinderchalet in der gepflegten Wildnis erinnert an die Ermitage in den Landschaftsgärten des 19. Jh. Taxuskegel mit den Kugeln und Tauben im Rosengarten Picknick bei Peter Kunz im `Oberen Alpgut` Gartenhof `Oberes Alpgut`


Oberhalb des Rychenbergs in Winterthur thront auf einer hohen Stützmauer ein Architekturgarten der zusammen mit einem Landschaftsgarten der Villa Tössertobel zugehört. Hier versuchte der Kaufmann und Kunstsammler Georg Reinhart vor gut 100 Jahren einen Hauch von fernöstlichem Zauber einzufangen. Ein Buddha, eingewachsen durch Knöterichpflanzen, steht im Sonnenbad oder auch Klostergarten, wie Reinhart diesen quadratischen von Arkadengängen umgebenden Hof mit offener Rasenfläche und einem Wasserbecken in der Mitte nannte. Unter kundiger Führung durch den Winterthurer Architekten Peter Kunz erhalten Ganz Landschaftsarchitekten einen Einblick in dieses private Refugium der Familie Reinhart.

Anschliessend besuchten Ganz Landschaftsarchitekten das von Peter Kunz entwickelte `Obere Alpgut`, wo sich Jakob Sulzer und später sein Sohn Heinrich Sulzer Mitte des 19. Jahrhundert eine Villa errichten liessen.


Hochparterre 29.2.2009: Das Fenster zum Wald

 

12.05.2020

Eine kleine Aufgabe bringt wahres Seelenheil


Eine kleine Aufgabe bringt wahres Seelenheil, das wusste auch schon der schottische Künstler Ian Hamilton Finlay (1925-2006).

Im Park und Bad Tiefenbrunnen konnten Ganz Landschaftsarchitekten ein Holzdeck platzieren. Dieses schmiegt sich an den markanten Rundbau des `Teepavillons`, der vom Architekten Josef Schütz in den 50er Jahren erbaut wurde.
Die temporäre Intervention soll mit der Öffnung der diesjährigen Badesaison am 8. Juni als Erweiterung der Restaurant-Aussenterrasse genutzt werden, mit Weitblick über den Zürichsee, Richtung Glarner Alpen mit dem `Vrenelisgärtli`.

 

28.04.2020

Eingelagerte Erinnerungen aus Chandigarh und Südindien

Mysore Palace, Indien Rosen, Le Corbusier Centre, Chandigarh/ Indien Spielfeld, Chandigarh College of Architecture/ Indien Covernment College of Art, Chandigarh/ Indien Maati Ma Serie, no 2, Shambhavi Singh, `Aspen House`, Cochin/ Indien, 2019


Ganz Landschaftsarchitekten erweitern ihre Postkartenserie mit zusätzlichen Sujets.
Inspiriert durch einen Besuch nach Südindien und Chandigarh, der nach Plänen von Le Corbusier
errichteten Hauptstadt des indischen Teils des Punjab, werden ausgewählte Bilder von Landschaft, Architektur und Kunst dieser Exkursion thematisiert.
Diese Postkartenserie fügt sich damit in unsere übergeordnete Sammlung ein, die eingelagerte Erinnerungen beinhaltet und damit ein weiterer Exkurs in ein Wissensgebiet darstellt, dass uns als Landschaftsarchitekten interessiert.

 

 

07.04.2020

Peter Bichsel bleibt derzeit daheim, kocht ausgiebig und liest Klassiker

Pantagruel`s Essen, aus `Pantagruel`, François Rabelais, (1494-1553), Illustration von Paul Jonnard-Pac Poking fun at George III, James Gillray 28 July 1792 © Historic Royal Palaces


Manfred Papst: Wie sieht denn Ihr Alltag aus – so ganz ohne Schreiben?
Peter Bichsel: Es muss nicht viel passieren. Ich mag die Langeweile. Ich habe keine Schwierigkeiten mit ihr. Ich kann gut dasitzen und nichts tun und mich daran erfreuen, dass ich lebe. Ich wohne allein hier im Haus, stehe früh am Morgen auf und fange sofort an zu kochen, ziemlich aufwendig, ein ganzes Menu. Dann esse ich und lege mich wieder hin.
Aus: NNZ am Sonntag 29. März 2020

Mit dem neu eingerichteten Culinarium von Ganz Landschaftsarchitekten zelebrieren auch wir Hingabe und Leidenschaft für den Alltag oder in anderen Worten von Carlo Scarpa ausgedrückt: «Man muss auch „Gourmet“ sein, wenn man ein guter Architekt sein will.»


 

21.03.2020

Machbarkeitstudie Florina

Luftbild von Walter Mittelholzer, 12.8.1933, 13 x 18, Bildarchiv ETH Zürich


Unsere Auseinandersetzung mit Landschaft führt uns auch immer wieder zu Aufgabenstellungen im historischen Kontext. Durch physische Erfahrung beim Begehen erkunden wir den Ort mit seinen räumlichen Qualitäten, seiner Vegetation und Materialität. In Archiven recherchieren wir nach alten Plänen und Dokumenten. Die gewonnenen Erkenntnisse führen wir in Texten, Plänen und Bildern zusammen und entwickeln daraus eine Entwurfshaltung für die Aufgabe.

Vor wenigen Tagen durften wir die Machbarkeitsstudie für das historische Ensemble Florina am Vierwaldstättersee der Bauherrschaft präsentieren. Aufgrund von geplanten baulichen Veränderungen wurden Ganz Landschaftsarchitekten für diese delikate Aufgabe beigezogen. Zunächst verschafften wir uns einen Überblick über die Geschichte der Florina und fokussierten dabei auf die Gestaltungssprache, die bauliche Materialisierung und die Pflanzenverwendung. Hieraus leiteten wir adäquate Entwicklungsvorschläge für den zukünftigen Umgang mit dem Ensemble Florina und ihrer Gartenanlage ab.

 

02.03.2020

Brennessel oder Wasabi?

 

Der nächste Rapperswiler Tag hat sich `Pflanzen neu denken` zum Thema gesetzt. Die jährliche Landschaftsarchitekturtagung findet an der Hochschule für Technik Rapperswil statt.

Am Freitag, 20. März, berichten Fachleute und Referenten von ihren Erfahrungen und Auseinandersetzungen mit Pflanzen und fragen: Wie können Pflanzen neu gedacht werden? Brennnessel oder Wasabi? Bedroht die aktuelle Biodiversitätskrise die gestalterische Freiheit? Oder führen uns Pflanzen auf neue Wege zu brennend-scharfen Ideen und zur Kreation ungewohnter Erlebnisse? Die Organisatoren (HSR, BSLA, SIA) des Rapperswiler Tags wollen es mit einem spannenden Tagesprogramm wissen. Vorträge halten unter anderem: Florianne Köchlin, Blauen-Institut Münchenstein, Christine Bräm, Grün Stadt Zürich, Beat Nipkow, Nipkow Landschaftsarchitektur, Jane Bihr-de Salis, Bihr Landschaftsarchitektur oder die Londoner Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg.
        

Freitag 20. März 2020
08.45 Uhr – 17.20 Uhr

HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Aula, Gebäude 4
Oberseestrasse 10
CH-8640 Rapperswil

Tagesprogramm
08.45 Uhr – 17.20 Uhr
 

 

05.02.2020

Leichtigkeit und Schwere – Skulpturen, Modelle, Zeichnungen und Pläne

 

Atelierausstellung Jürg Altherr

Das Interesse an der Atelierausstellung von Jürg Altherr die im letzten Oktober gezeigt wurde ist gross. Deshalb werden die Räume auf dem Gaswerkareal in Schlieren für den Kunstinteressierten nochmals geöffnet. Die sehenswerte Ausstellung zeigt den Lebensraum und das Laboratorium von Altherr und führt dem Besucher die Bühne und den Ort der Sammlung und das Sammelsurium nochmals vor Augen.


AZB Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer
Turmstrasse 5
8952 Schlieren

Samstag 29. Februar, 12 -19 Uhr
Sonntag 1. März, 12 -17 Uhr

 

 

06.01.2020

Olafur Eliasson: Symbiotic seeing

Olafur Eliasson im Kunsthaus Zürich, Januar 2020


Der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson (*1967) gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern. Das Kunsthaus Zürich präsentiert nun eine grosse Einzelausstellung, für die Eliasson neue Arbeiten realisiert. Im Zentrum steht eine grossräumige Installation, die ein wichtiges Thema unserer Zeit berührt: das Verhältnis und Zusammenspiel von menschlichen und nicht menschlichen Akteuren auf der Erde.

Die Arbeiten von Eliasson erinnern oft an wissenschaftliche Anordnungen und beschäftigen sich mit physikalischen Phänomenen der Natur wie Licht, Wasser, Bewegung und Spiegelung. Der Künstler thematisiert die Wahrnehmung an und für sich und lädt uns ein, die Welt und uns selber neu zu betrachten, zu ertasten, über den Geruchssinn zu erfahren und so neu zu erkennen. Kunst muss für Eliasson auch sozial relevant sein. Themen wie Klimawandel, Migration sowie der Umgang mit Ressourcen auf unserem Planeten spielen eine zentrale Rolle in seinem Werk. Die Ausstellung ist exklusiv im Kunsthaus Zürich zu erleben.


17. Januar – 22. März 2020
Kuratiert von Mirjam Varadinis

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
8001 Zürich

Di, Fr–So 10–18 Uhr
Mi, Do 10–20 Uhr