Foto: Daniel Ganz

Das Gebäude und der Garten Völki entstanden in den 1920er Jahren als einheitliche Anlage, die der Architekt Lebrecht Völki (1879-1937) für seine Familie entworfen hatte. Die neoklassizistische Villa und der Architekturgarten sind bis heute erhalten und stehen in enger gestalterischer Beziehung zueinander. Zentrales, stilprägendes Element ist der Senkgarten, der die gesamte rückwertige Seite einnimmt. Eine Stützmauer sowie Treppen aus gehauenen Natursteinen bilden die orthogonale Form. Entlang der Aussengrenzen befanden sich einst zeittypisch üppige Staudenbeete. Als Besonderheit wurden bestehende und ausgewachsene Buchen, die den linearen Aufbau interessant brachen. Zwei dieser Bäume stehen bis heute. Das gartendenkmalpflegerische Gutachten dokumentiert die gestalterische Entwicklung der Anlage und beurteilt sie hinsichtlich des gartenkünstlerischen Werts.

Gutachten
2022

Ort
Winterthur