Das Einfamilienhaus, in schlichter Betonarchitektur gebaut, steht am Geissberg bei Zürich. Die ländliche Umgebung und der nahe Wald prägen die Siedlung aus den 1960er Jahren. Grenzen zwischen Grundstücken sind nicht zu erkennen. Der Garten war während Jahren Lern- und Experimentierfeld der Besitzer. Das Gebäude und die angrenzenden Gärten mit den schönen Baumgruppen werden zum Ausgangspunkt der neuen Gartenkonzeption. Der Gehölzbestand wird grösstenteils belassen und geordnet, Neues wird hinzugefügt.
Der hausnahe Betonbelag bringt das Wohnen neu nach draussen. Der Sitzplatz liegt vertieft und intim. Geländestufen mit vorgepflanztem Buchs führen zum erweiterten und noch verborgenen Gartenraum. Seitlich stehen neu zwei verschobene, gestufte Betonmauern. Sie geben Geborgenheit und etwas Schutz vor Wind und dem Strassenlärm. Schrittplatten führen durch ein rot-weiss blühendes Staudenbeet zum erhöht liegenden Pavillon. Von hier aus kann der Blick über ein weiteres farbiges Staudenbeet in die Ferne schweifen.

Bauherrschaft
Privat

Projektdaten
Projektierung 1995
Ausführung 1996

Gesamtfläche
800m2

Architektur (Pavillon)
agps architecture, Zürich

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