In einer Villengegend am Zürichberg liegt in Hanglage ein würfelförmiges Holzhaus mit Garten. Ein historischer Baumbestand rahmt das Grundstück teilweise, formt aber gleichzeitig einzelne Baumfenster mit Blick zum Zürichsee. Geköhlte (schwarz angebrannte) Hölzer bilden eine Treppenanlage und führen auf die Gartenebene zum Hauseingang. Auf der anderen Hausseite liegt der Sitzplatz, der mit zwei Natursteinmauern zum Nachbargrundstück begrenzt ist. Vom Sitzplatz gelangt man über eine weitere geköhlte Treppe hinunter zur Spielwiese und einem Hain mit 16 gelb- und rotfruchtigen Apfelbäumen (Malus 'Golden Hornet', Malus 'John Downie', Malus hybrida 'James Grieve'). Diese Apfelbäume zeigen sich im Untergeschoss des Hauses als vertikale Linien der Stämme, im Erdgeschoss erblickt man die Kronen der Bäume und aus dem obersten Geschoss blickt man über die Kronen auf den Zürichsee. Eine Stützmauer aus rohem Tessiner Gneis fängt den Höhenunterschied zwischen Spielwiese und Sitzplatz ab. Davor wachsen Seerosen in einem langen Wasserbecken aus schwarzem Beton. Gegenüber bilden geschnittene Eiben die Grenze zur tiefer liegenden Strasse. Dieser so genannte Twmp – hergeleitet vom walisischen Wort Twmpath, das soviel wie Haufen bedeutet – besitzt eine wolkenartige Form, deren Schnitt den Gärtner herausfordert.

Bauherrschaft           
Privat

Projektdaten
Projektierung 2001
Ausführung 2003

Gesamtfläche
850 m2

Architektur
Burkhard & Lüthi Architektur GmbH, Zürich

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