Der Aussenraum der Schule ist für die Kinder Bewegungsort, Treffpunkt, Bühne. Hier spielen sie frei nach ihrem Interesse, hier lernen sie sich selber und andere kennen.
Eine naturähnliche Grundgestaltung nimmt Bezug auf die typischen Landschaftselemente um Uster: Feuchte Riedflächen, kiesige, trockene Hügelkuppen, eine reiche Laubwaldvegetation.

Die Naturflächen bieten den Kindern Erlebnisräume und Nischen, um am lebenden Objekt Flora und Fauna zu entdecken, dienen gleichzeitig als ökologische Ausgleichsflächen. Mit der mobilen Möblierung kann der Naturraum auch zum Aussenklassenzimmer oder zum Lesegarten werden.
In dieser Naturlandschaft sind die Schulflächen wie Teppiche aufgelegt. Diese unterschiedlichen Bereiche bilden zusammen ein Feldsystem wie ein Leiterlispiel und sind untereinander mit ‚Hüpfplatten‘ verbunden.
Der Spielplatz mit der Kletterlandschaft ermöglicht vielfältiges, freies Bewegungs- und Rollenspiel. Auf dem Allwetterplatz und dem Rasenplatz findet der Schulsport statt, aber auch Kreisspiele und Schulveranstaltungen.
Baumgruppen durchsetzen die Schulumgebung und schaffen immer wieder geschützte Bereiche. Die Baumarten sind von hoch aufstrebendem Wuchs, dadurch licht und freundlich im Ausdruck.
Eine hohe Hainbuchenhecke fasst die Schulen wie ein Kissen ein. Diese deutliche Abgrenzung nach aussen bildet den gemeinsamen Rahmen von bestehender Sekundar- und neuer Primarschule.


Bauherrschaft
Primarschulpflege Uster

Projektdaten

Wettbewerb 2014, 1. Preis
Projektierung 2015–2017
Ausführung 2017–2019


Gesamtfläche
11‘200 m2

Architektur
Boltshauser Architekten AG, Zürich

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