Spuren im Garten sollten erhalten und lesbar bleiben, um möglichst viele Eigenschaften des Gartendenkmals erkennbar und erlebbar zu machen. Unter diesen Anforderungen konnte der Garten teilweise zum ursprünglichen Gartenplan der Gebrüder Mertens zurückgeführt, die Spuren der Zeit sichtbar und die heutigen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Während der Gartenarbeiten wurde eine Arbeitsweise entwickelt, ähnlich der englischen ‹Arts and Crafts› Bewegung im 19. Jahrhundert, die auf einer Rückbesinnung auf die Qualität des Handwerks beruht. Das Gedankengut mit den konzeptionellen Überlegungen wurde im engen Dialog mit der Bauherrschaft entwickelt. Beim Bauen mit der vorhandenen Substanz gehörte trotz den vorgängig erarbeiteten Planungsgrundlagen ein ständiges Abwägen von möglichen Lösungen zur täglichen Arbeitsdisziplin.

Bauherrschaft
Stiftung C.G. Jung, Küsnacht

Projektdaten
Projektierung      2006
Ausführung        2007–2008

Gesamtfläche
6'500m2

Architektur
Ernst Fiechter 1908-1909
Arthur Rüegg, Zürich (Sanierung 2006–2007)

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