Auf der Hügelkuppe des Freudenbergs können die Betonbauten der Kantonsschulen Enge und Freudenberg durch die Baumwipfel ausgemacht werden. Die hügelige Aufwerfung des Terrains durch die Linth-Vereisung prägt auch heute noch die Parkanlage. Der dichte Gehölzbestand, mit dem sich die Bauten fast symbiotisch umgeben, überhöht die markante Geländemodellierung zusätzlich.
Tritt man auf das Areal, führen geschwungene Wege durch den Park und verschmelzen mit dem orthogonalen Wegesystem, je weiter man sich den Schulbauten nähert. Die einheitlich asphaltierten Wege werden begleitet von einer Einfassung aus Granitstellriemen. Sie führen zu den Zugängen ins Untergeschoss und zu den grosszügigen Betonrampen und Treppenaufgängen ins Obergeschoss sowie auf den Pausenplatz zwischen den Baukörpern der Kantonsschulen Freudenberg und Enge.

Das gartendenkmalp?egerische P?egewerk setzt sich mit der Gartenanlage in Ihrer Gesamtheit auseinander und formuliert Pflegeleitlinien zum Terrain, zur Vegetation und zu den Grossbäumen sowie den Wegen/Plätzen und zu den Ausstattungen. Das P?egewerk beschreibt Massnahmen, formuliert Leitbilder und Handlungsbedarfe, welche die Entwicklung der Gartenanlage zukünftig sicherstellen sollen.

Gutachten
2017

Ort
Zürich-Enge