Hinter dem gleichartigen, dabei aber aus vielen verschiedenen Arten zusammengesetzten Gehölzgürtel reihen sich unterschiedliche Gartenräume zu einer Gesamtanlage. Die atmosphärische Spannung der Gartenanlage ergibt sich aus der Abfolge dieser verschieden gestalteten und genutzten Gärten.
Jeder Gartenraum steht dabei, unterschiedlich stark, in Bezug zum Gebäude. Der südliche Teil der Anlage ist an einer zentralen Achse ausgerichtet, die sich aus der symmetrischen Gliederung der Hausfassade ableitet.
Das abfallende Gelände ist umgeformt zu einer Terrassenanlage. Die Stufung des Geländes und die Übergänge mit Mauern und Treppen verstärken die Gliederung in unterschiedliche Gartenräume.
Der Übergang zu den Grundstücksgrenzen dagegen ist mit dicht bepflanzten Böschungen gelöst. Der dichte Gehölzkranz fügt den Garten gut in die umgebende Villengarten-Landschaft ein.

Gutachten
2013

Ort
Zürich-Fluntern