Das Haus und der Zugangsbereich entstanden 1880 und stehen in sehr starkem Bezug zueinander. Die klare Gliederung der Fassade mittels Gesimsen in der Horizontalen und dem Betonen der Ecken und der Mitte durch Risalite fand ihr Gegenüber in der Gartengestaltung. Auch im Garten besetzten zwei Volumen die Ecken, die Mitte blieb jedoch frei. Schnurgerade führte der Weg, der von zwei halbkreisförmigen Rabatten flankiert war, auf die Treppe und das Vordach des Haupteingangs zu. Etwas abgerückt befanden sich links und rechts neben dem Eingang zwei weitere Rabatten in der Belagsfläche, von der überhaupt das Gebäude umgeben wurde. Die Adresse war klar formuliert, der Besucher betrat das Altersasyl von der Hottingerstrasse. Die anderen Flächen daneben dienten eher der Repräsentation oder den Heimbewohnern.
Auf der Südseite des Hauses wurde für die Bewohner zusätzlich eine Terrasse errichtet, die sich zwischen die beiden kurzen Flügel des 'neuen' Wäldli einspannte. Die übrige Fläche des Areals wurde nicht neu gestaltet und behielt ihren landschaftlichen Charakter bis in die 1970er Jahre.

Gutachten
2012

Ort
Zürich-Hottingen